Weil der frisch gewählte US-Präsident Walker ihm das fest versprochene Amt des Außenministers verwehrt hat, plant der machtbesessene Kongressabgeordnete Francis Underwood eine Intrige gegen die Regierung. Um selbst in die oberste Etage der US-Politik vorzudringen, sucht sich Underwood Komplizen und schreckt auch nicht vor falschen Versprechungen, Manipulation oder gar Erpressung zurück. Angetrieben wird er von seiner nicht minder berechnenden und ehrgeizigen Ehefrau Claire. Auch die aufstrebende Jungjournalistin Zoe Barnes bringt er auf seine Seite. Mit einem Budget von rund 100 Millionen US-Dollar ist der mit Shakespeare-Motiven angereicherte Polit-Thriller das bislang ambitionierteste Serienprojekt, das nicht von einem TV-Sender realisiert wird. Der Streamingdienst Netflix konnte sich das Remake zur gleichnamigen BBC-Miniserie von 1990 (dt. Titel: „Ein Kartenhaus“) in einem Bieterwettstreit gegen HBO sichern. Bestellt wurden auf Anhieb gleich zwei Staffeln mit insgesamt 26 Episoden. Zu den Initiatoren und Produzenten zählt David Fincher („The Social Network“), der zudem die ersten beiden Folgen inszeniert hat. Als Showrunner und Autor engagiert wurde Beau Willimon („The Ides of March“), der früher für das Wahlkampfteam von Hillary Clinton gearbeitet hat.

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